Home | Kontakt | Pressestimmen | Impressum ]  deutsch  english french 

Blauer Portugieser



Portugieser Traube

Bis vor kurzem glaubte man der Portugieser sei von Portugal nach Österreich gekommen und von dort in seine übrigen Verbreitungsgebiete in Mitteleuropa. In die Pfalz gelangte diese Rebsorte um 1860. Portugieser-Reben sind wüchsig und ertragssicher, die Trauben reifen meist früh.
Erst 2016 wurde festgestellt, daß die Rebsorte aus dem heutigen Nord-Ost Slowenien stammt. Blaue Zimmettraube und Grüner Silvaner sind die Eltern des Portugiesers.
Charakteristik: Die daraus gewonnenen Weine sind im Duft dezent, besitzen eine milde, angenehme Säure und zeichnen sich durch einen angenehm feinfruchtigen Geschmack aus. Unter den blauen Sorten liefert der Portugieser vollmundige Weine. Die Weine sind als Begleiter zu vielen Fleischgerichten beliebt.

 zum Seitenanfang

Dornfelder



Dornfelder Traube

Diese Sorte wurde 1955 von August Herold aus Helfensteiner x Heroldrebe gekreuzt. Benannt wurde sie nach Emanuel Dornfeld (1796-1869), einem bekannten Weinbaufachmann. Die locker- beerigen Trauben und die damit verbundene geringe Fäulnisanfälligkeit gestatten eine späte Lese mit oder nach dem Spätburgunder.

Charakteristik: Der Wein leuchtet dunkelrot, zeigt manchmal sogar Violett- oder Blautöne. Sein duftiger Geruch, sein Körper- reichtum und seine milde bis rassige Säure verleihen ihm eine südländische Note. Dornfelder- Rotweine passen vortrefflich zu kräftigem Braten, Wild und Käse.

 zum Seitenanfang

Blauer Spätburgunder



Spätburgunder Traube

Die Burgunderfamilie zählt zu den ältesten Kulturreben der Menschheit. Als Urheimat wird das Niltal angenommen. Der Anbau in der Burgund ist ab dem 4. Jahrhundert nachweisbar. Bis auf die Beerenfarbe sind die Sortenmerkmale identisch mit denen des Ruländers. Die Trauben des Spätburgunders werden, wie der Name schon besagt, zumeist spät gelesen.

 

Charakteristik: Die daraus gewonnenen Weine sind rubinrot, manchmal mit einem leichten Braunton. Sie sind vollmundig, samtig, mit einem feinen an Bittermandeln erinnernden Aroma. Die Rotweine sind viel gelobte Begleiter von Wildgerichten, die etwas säurebetonteren Weißherbste werden gerne zu Vorspeisen und weißem Fleisch getrunken.

 zum Seitenanfang

Blauer Saint-Laurent



St. Laurent Traube

Die ältesten Vorkommen dieser Rebsorte konnten im Elsaß nachgewiesen werden, von wo aus sie Johann Bronner um 1850 nach Deutschland brachte. Die wohl größte Bedeutung hat Saint- Laurent heute in Österreich, wo sie unter dem Synonym Laurenzitraube bekannt ist. Der Name bezieht sich wahrscheinlich aus den Kalenderheiligen  St. Laurentius mit Rücksicht auf die 10 bis 12 Tage vor dem Spätburgunder beginnende Reife.

 

Charakteristik: Saint-Laurent-Trauben liefern gut ausgefärbte, häufig säurebetonte, fruchtige Rotweine, die man zu kräftigem Braten, Wild und Käse kredenzen kann.

 zum Seitenanfang

Schwarzriesling (Pinot Meunier o. Müllerrebe)



Schwarzriesling Traube

Der Schwarzriesling stellt eine stark behaarte Mutation des Blauen Spätburgunders dar. Die Bezeichnung „Schwarzriesling“ liegt in der auffällig späten Reifezeit begründet, die mit derjenigen des Rieslings zu vergleichen ist. Der Name „Müllerrebe“ ist auf den Umstand zurückzuführen, daß die Triebspitzen und die Blätter aufgrund der starken Behaarung wie mit Mehl bestäubt aussehen.

 

Charakteristik: Die Weine sind fruchtiger als die des Spätburgunders und weisen einen dezenten Brombeergeschmack auf.

 zum Seitenanfang

Heroldrebe



Heroldrebe Traube

Die Züchtung der Heroldrebe geht auf August Herold zurück, der sie 1929 aus Portugieser x Lemberger kreuzte. Ausgehend von den Rotweingebieten der Pfalz verbreitete sie sich auch andernorts vornehmlich zur Weißherbsterzeugung. Die Reife wird 14 Tage nach der des Portugiesers erreicht und kann damit als spät bezeichnet werden.

 

Charakteristik: Die Weine sind leicht, rassig und neutral. Ihre rauchige Art ist auf die hohen Gerbstoffgehalte zurückzuführen. Trockene oder halbtrockenen Weine dieser Rebsorte lassen Vorspeisen und kalte Platten besser munden. Reife Jahrgänge lassen sich auch hervorragend mit kräftigen Speisen kombinieren.

 zum Seitenanfang

Cabernet Sauvignon



Cabernet Sauvignon Trauben

Wie erst jüngst mittels eines DNA-Testes nach- gewiesen werden konnte, ist Cabernet Sauvignon das Resultat einer natürlichen Kreuzung aus Cabernet Franc und Sauvignon blanc. Ausgehend von Südfrankreich hat sich diese Rebsorte weltweit verbreitet. In Deutschland ist sie erst seit 1999 zum Anbau zugelassen (klassifiziert). Das Weingut Werner Anselmann hat den Cabernet Sauvignon zusammen mit Cabernet Franc und Merlot bereits im Vorfeld einem Anbaueignungsversuch unterzogen

Charakteristik: Cabernet-Weinen wird ein langanhaltendes Enwicklungsvermögen im Faß und auf der Flasche nachgesagt. Die hierzu erforderliche lange Haltbarkeit ist durch die hohen Tanningehalte gewährleistet. Die Weine sind tiefrot und vollschmeckend, besonders gerühmt werden an ihnen die Noten von Johannisbeeren und Zedernholz.

 zum Seitenanfang

Cabernet Franc



Cabernet Franc Trauben

Der Cabernet Franc ist ein etwas milderer Verwandter des Cabernet Sauvignon, der diesem insbesondere in Bordeaux häufig als Verschnittpartner dient.

 

Charakteristik: Der Cabernet Franc zeigt häufig Erdbeer- und Schokoladen-Noten.

 zum Seitenanfang

Cabernet Dorsa



Cabernet Dorsa Traube

Die Eltern dieser Neuzüchtung, deren Anbau in Deutschland erst seit 2004 zulässig ist, sind Dornfelder und Lemberger. Die blau schwarz bedufteten Beeren sind relativ klein und haben wenig Ähnlichkeit zu Dornfelder-Trauben.

Charakteristik: Die farbintensiven, manchmal gerbstoffbetonten Cabernet-Dorsa Weine zeigen ein schönes Fruchtspiel mit deutlichen Aromen von Kirsche und grüner Paprika Den Weinen ist ein ausgeprägter Rotweincharakter zu eigen.

 zum Seitenanfang

Cabernet Mitos



Cabernet Mitos Traube

Cabernet Mitos ist eine Kreuzung aus Lemberger und Teinturier. Sortenschutz und Zulassung wurden vom Bundessortenamt erst 2001 erteilt. Die Beerenreife wird spät bis sehr spät erreicht, weshalb als Standort nur ausgesprochen gute Lagen  in Frage kommen.

 

Charakteristik: Diese Rebsorte liefert tiefdunkle gerbstoffbetonte, körperreiche Weine, die durch Fülle und Kompaktheit bestechen. 

 zum Seitenanfang

Cabernet Cubin



Cabernet Cubin Traube

Lemberger und Cabernet Sauvignon sind auch die Eltern dieser Rebsorte. Cabernet Cubin ist eine spät reifende Sorte, die auf Grund der sehr langen Vegetationsperiode hohe Lagenansprüche hat.


Charakteristik: Die farbintensiven Weine präsentieren sich fruchtig und tanninstark. Die Aromatik erinnert an Cabernet Sauvignon.

Acolon



Acolon Traube

Acolon wurde 1971 aus Lemberger x Dornfelder gekreuzt und erreicht regelmäßig hohe Mostgewichte. Die Weine besitzen einen hohe Farbintensität (dunkelviolett) und eine dezente Gerbstoffnote.

 

Charakteristik: Sie zeigen feine Fruchtnoten und zeichnen sich durch eine gute Struktur und ihre Nachhaltigkeit aus. Acolon Weine passen hervorragend zu kräftigem Fleisch und edlem Käse.

 zum Seitenanfang

Merlot



Merlot Trauben

Auch die Rebsorte Merlot ist mit den Cabernets direkt verwandt. Die Bezeichnung „Merlot“ kommt von Merle, einem lokalen Begriff für die Amsel. Mit diesem Namen soll offenbar auf die Vorliebe der Vögel für diese frühreifende Sorte hingewiesen werden. Der Merlot ist infolge seines frühen Austriebs stark maifrostgefährdet und leider auch extrem verrieselungsanfällig.

 

Charakteristik: Aus den mittelgroßen, lockerbeerigen und nahezu schwarzen Trauben können in guten Jahren milde, saftige und körperreiche Weine gewonnen werden, die zwar an Cabernet Sauvignon erinnern, aber deutlich weniger tanninhaltig und auch früher genußreif sind.

 zum Seitenanfang

Regent



Regent Trauben

Die Rebsorte Regent wurde 1967 von Professor Dr. Gerhardt Alleweldt am Geilweilerhof in der Südpfalz gezüchtet. Eltern sind die weiße Sorte Diana und die rote Sorte Chambourcin. Nach zeitaufwändigen Vorprüfungen wurde diese Neuzüchtung dann 1996 zuerst in der Pfalz zur Qualitätsweinproduktion zugelassen. Regent ist nahezu resistent gegenüber den wichtigsten Pilzkrankheiten im Weinbau, wodurch eine deutliche Reduzierung des Pflanzenschutzaufwandes ermöglicht wird. Regent ist eine frühreifende Sorte und bringt kleine bis mittelgroße Beeren, die überdurchschnittlich hohe Mostgewichte erreichen.

 

Charakteristik: Er liefert farbintensive Rotweine mit viel Körper und ausgeprägter Tanninstruktur, die in ihrem Geschmacksbild vielfach an südländische Rotweine erinnern.

Pinotin



Pinotin Traube

Pinotin wurde 1991 gezüchtet und ist aus einer Kreuzung aus Blauem Spätburgunder und Resistenzpartnern hervorgegangen. Es handelt sich um eine früh- bis mittelfrühreifende Sorte, die sich durch eine sehr gute Resistenz gegen  Pilzerkrankungen auszeichnet.

 

 

Charakteristik: Die Farbe des Weins ist rubinrot, im Duft erinnert er an schwarze Kirschen; im Geschmack kann Pinotin durch seine milde, samtige Art überzeugen.

 zum Seitenanfang

Lemberger (Blaufränkisch)



Lemberger Traube

Der Name „Lemberger” geht vermutlich auf die Weinbaugemeinde Lemberg in der früheren Untersteiermark (heute Slowenien) zurück. Typisch für den Lemberger sind sein kräftiger Körper, sein feinherber Geschmack und die intensiv rubinrote Farbe mit violettem Schimmer. 2016 wurde durch neue Forschungsergebnisse belegt das die Eltern die Blaue Zimmettraube und der Weiße Heunisch sind und die Rebe aus dem heutigen Nordost Slowenien stammt.

Charakteristik: Das fruchtige Aroma erinnert an Waldbeeren und schwarze Johannisbeeren und wird mit zunehmender Lagerdauer immer samtiger und geschmeidiger. Durch seine Säurestruktur, Extrakte und Tannine ist der Lemberger gut lagerfähig.

 zum Seitenanfang

Frühburgunder



Frühburgunder Traube

Der Frühburgunder ist eine Mutation aus dem Spätburgunder, hat aber trotz ausgeprägter Ähn- lichkeiten eine vergleichsweise deutlich frühere Reifezeit. Die Farbe ist ziegel- bis dunkelrot, Aromen von Waldbeeren, Kirsche und Rauch sind unverkennbar.

Charakteristik: Der Geschmack ist samtig mit feiner Säure und vollem Körper. Frühburgunder harmoniert mit Braten von Wild, Rind und mit würzigem Käse.

Syrah



Syrah Traube

Die Rebsorte Syrah ist in anderen Teilen der Welt auch unter dem Namen „Shiraz“ bekannt. Ihre Weine sind so begehrt, dass Syrah auch in Deutschland für Anbaueignungsversuche empfohlen wurde. Diese Chance haben wir mit Freude ergriffen.

Die Ursprünge dieser Sorte liegen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Rhônetal in Frankreich, wo sie aus „Dureza“ x „Mondeuse Blanche“ gezüchtet wurde. Dies belegen Ergebnisse von DNA-Analysen.

 

Charakteristik: Syrah-Weine haben eine wunderbar sanfte, an Johannisbeeren erinnernde Fruchtaromatik, sind dunkelfarbig und bestechen durch bereits in jungen Jahren gut eingebundene Tannine. Leicht rauchige Noten ergänzen diese primären Geschmacksmerkmale vortrefflich. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass die Rebsorte Syrah bereits in einigen Jahren das deutsche Sortenspektrum bereichern wird.

 

 

Tempranillo



Tempranillo Traube

Es wird angenommen, dass Tempranillo vom Spätburgunder abstammt. In Spanien gehört diese Rebsorte mithin zu den Bedeutendsten. Aus dem Spanischen übersetzt heißt tempranillo „kleine Frühe“, weil deren Beeren relativ klein sind und eine frühe Reife aufweisen.

 

Charakteristik: Die Weine besitzen ein kräftiges Rückgrat und einen duftig-fruchtbetonten Charakter. Ihr Geschmack weist Nuancen von Trockenfrüchten, Kirschen sowie Kräutern und Gewürzen auf. Hohe Tanningehalte bürgen zudem für eine lange Lagerfähig. Tempranillo wird in Deutschland gegenwärtig einem Anbau-Eignungsversuch unterzogen.

 

 Zu den weißen Rebsorten

 
Sie sind hier:   HomeWeingutWeinbergeRote Rebsorten >